Straubinger Tagblatt: Wo Tradition mit Innovation harmoniert


Seit 1860 ist das Straubinger Tagblatt ein erfolgreicher Familienbetrieb. Wer sich seit über 150 Jahren in der Medienbranche bewährt, begegnet den regelmäßigen Herausforderungen neben guten Inhalten mit innovativem Charakter. „Wir betreuen unsere Leserschaft nicht nur über Print, sondern seit 2013 auch digital in Form unseres E-Papers, das wir gemeinsam mit dpa-digital services und dem Produkt Mobile Publishing Suite (MPS) umsetzen. Derzeit arbeiten wir an der Umstellung auf Version 6“, so Florian Liebl, Vertriebsleiter des Straubinger Tagblatt.

Florian Liebl Das Erfolgsrezept: Regionalität digital

Der redaktionelle Schwerpunkt auf Regionales ist ein wesentlicher Aspekt, den die treue Leserschaft von München bis zur tschechischen Grenze zu schätzen weiß. Selbst der kleinste Verein findet in den rund 60-100 Seiten pro Ausgabe mit einer Auflage von 120.000 Stück Gehör. Vor allem regionale Neuigkeiten seien online oft schwer zu finden, erklärt der Vertriebsleiter. Mit dem E-Paper wird diese Informationslücke geschlossen und die Auflage stabil gehalten. Laut Liebl ist klar erkennbar, dass das junge Zielpublikum News keineswegs nur über Social-Media-Kanäle konsumiert. „Vor allem in Zeiten von Fake-News sehnen wir uns alle nach sauber recherchierter und ehrlicher Berichterstattung. Die Jungen bevorzugen lediglich eine moderne Methode, um diese zu konsumieren“, erklärt Liebl.

Modernisierung durch MPS Version 6

Damit das digitale Lesen zum Vergnügen wird, setzt das Straubinger Tagblatt regelmäßig auf Anpassungen des E-Papers an die neuen technischen Möglichkeiten. „Unsere Leserinnen und Leser erwarten Neuerungen – das zeigen auch unsere Umfragen. Aktuell begegnen wir diesem Wunsch, indem wir an der Umsetzung der neuen Version 6 der Mobile Publishing Suite feilen“, erklärt Liebl. Behutsam werde darauf geachtet, die Sprünge nicht zu groß zu gestalten, sondern mit Bedacht zu dosieren. „Die Neuerungen sollen der Leserschaft positiv auffallen, sie jedoch nicht vom Produkt entfremden.“

Die Version 6 gliedert sich optimal in die Digitalisierungsstrategie des Verlagshauses ein. Künftig wird etwa eine einfachere Verbindung zwischen E-Paper und anderen Online-Produkten möglich sein. Weiters können problemlos Deeplinks gesetzt oder zwischen verschiedenen Apps hin- und hergesprungen werden. Das neue Dashboard schafft über Widgets eine einfache und kundenfreundliche Verbindung zu existierenden Verlagssystemen.  Auch auf Individualisierung in der Gestaltung wurde bei der neuen Version noch größerer Wert gelegt. „Wir wollen nicht einfach einen x-beliebigen Standard anbieten. Das Look and Feel ist für angenehmes Lesen wichtig“, so Liebl, „Insgesamt wird das Lesevergnügen mit der neuen Version 6 runder und flüssiger.“


22.08.2019, 15:21
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